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Erweiterter Vorstand

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Strom

Jürgen König

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Wenn der Kassenwart das Geld zählt und die Fachberaterin die Blumen streichelt, dann ist der Stromverantwortliche (gerne auch „Volt-Vogt“ oder „Funken-Fürst“ genannt) der absolute Endgegner der Anlage. Du bist der Einzige, der dafür sorgt, dass das Feierabendbier kalt bleibt und der Rasenmäher nicht plötzlich rückwärts läuft.
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<u>Hier ist dein ungeschminktes Profil zwischen Watt, Volt und Wahnsinn:</u>
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Der „Kabel-<strong><u><span style="color: green">König</span></u></strong>“: Zwischen Zähler-Zirkus und Sicherungs-Salat
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Die Sicherungs-Feuerwehr: Samstagmittag, 30 Grad im Schatten: Parzelle 15 wirft den Elektrogrill an, Parzelle 16 saugt den Pool aus und Parzelle 17 föhnt die Hecke. ZACK – Zappenduster! Jetzt bist du der Held, der fluchend zum Hauptverteilerkasten rennt, um die Anlage vor dem kollektiven Blackout zu retten.
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Der Pfusch-Detektiv: Du bist der natürliche Feind aller Hobby-Elektriker, die glauben, dass ein bisschen Panzertape und ein altes Verlängerungskabel aus der DDR eine absolut sichere Verbindung für die Unterwasserbeleuchtung im Biotop sind. Du verteilst die gelben Karten für lebensgefährlichen Kabelsalat.
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Der Netz-Instandhalter: Du organisierst die Wartung des Vereinsstromnetzes. Wenn der Erdkabel-Verteiler feucht wird oder eine Ameisenkolonie beschließt, im Sicherungskasten ein neues Hauptquartier zu gründen, bist du der Kammerjäger der Elektrotechnik.
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<strong><u>Das Fazit</u></strong>
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Als Stromverantwortlicher bist du der wichtigste Strippenzieher (im wahrsten Sinne des Wortes). Du hast die absolute Macht: Ein Knopfdruck von dir, und die ganze Anlage muss wieder im Dunkeln miteinander reden!
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Du wirst das ganze Jahr über ignoriert – aber wenn der Kühlschrank summt und die Kaffeemaschine läuft, bist du der ungekrönte König des Kleingartens.
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Wasser

Siegfried Schneuzer

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Wenn der Stromverantwortliche der König der Funken ist, dann bist du als Wasserverantwortlicher (auch liebevoll „Sanitär-Sultan“ oder „Gott des Hahns“ genannt) der absolute Herrscher über Leben und Tod in der Kleingartenanlage. Denn ohne Strom sitzt man im Dunkeln – aber ohne Wasser vertrocknen die Radieschen und das Klo im Vereinsheim wird zum Sperrgebiet.
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<u>Hier ist deine ungeschminkte Wahrheit zwischen Rohrbruch, Zähleruhr und dem großen Frost-Frust:</u>
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Der „Pipeline-Papst“: Zwischen Schleusen öffnen und Lecks erschnüffeln
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Der Herr des großen Drehs: Zweimal im Jahr schlägt deine ganz große Stunde: Das Wasseran- und -abstellen. Im Frühjahr bist du der Heilsbringer, der den Saft wieder aufdreht. Im Spätherbst bist du der Sensenmann des Wassers, der die Leitungen leersaugt, damit der Frost im Winter nicht die Rohre sprengt. Wer an diesem Tag sein Ventil in der Laube nicht offen hat, zieht deinen lebenslangen Zorn auf sich.
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Der Spürhund für unsichtbare Seen: Wenn der Hauptzähler des Vereins 500 Kubikmeter mehr anzeigt, als alle Einzelzähler der Pächter zusammen, mutierst du zum Sherlock Holmes. Du läufst mit dem Ohr am Boden durch die Anlage, um das unterirdische Leck zu finden, das Parzelle 8 heimlich in ein Feuchtbiotop verwandelt.
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Die Rohr-Feuerwehr: Wenn am fettesten Pfingstwochenende irgendwo ein Hauptrohr platzt und eine Fontäne wie im Bellagio-Hotel in Las Vegas in den Himmel schießt, stehst du knietief im Schlamm, während 40 Pächter mit leeren Gießkannen um dich herumstehen und fragen, wie lange es noch dauert.
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Der Hygiene-Wächter: Du achtest darauf, dass kein findiger Bastler sein Brunnenwasser oder die Regentonne rückwärts ins Trinkwassernetz einspeist. Du verteidigst die Trinkwasserverordnung, als wäre es deine persönliche Ehre.
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<strong><u>Das Fazit</u></strong>
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Als Wasserverantwortlicher bist du der wichtigste Lebensader-Manager des Vereins. Du bist der Grund, warum die Tomaten saftig sind und niemand nach dem Toilettengang im Vereinsheim schreiend weglaufen muss.
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Du bist meistens nass, oft dreckig und im Frühjahr der am heißesten ersehnte Mann der Anlage. Kurz gesagt: Du hast zwar die Hände im Schlamm, aber den Daumen am Drücker der Macht!
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Geräte

Günter Grehl & Detlef Oswald

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Wenn es um den Gerätewart geht (bei euch liebevoll das „Duo Infernale des Maschinenraums“ genannt), sprechen wir nicht von einem einfachen Posten. Wir sprechen von den Hütern des heiligen Schrotts und den Herrschern über Benzin, Öl und scharfe Klingen.
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Weil dieser Job so kolossal ist, dass er die psychische Gesundheit einer einzelnen Person sprengen würde, teilt ihr euch das zu zweit.
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<u>Und das ist auch bitter nötig. Hier ist das ungeschönte Profil eures dynamischen Duos zwischen Zündkerzen-Zorn und Werkzeug-Verlust:</u>
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Das „Schrauben-Duo“: Zwischen Ausleih-Chaos und Werkzeug-Trauma
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Die Türsteher des Geräteschuppens: Ihr verwaltet den Fuhrpark des Vereins (Rasenmäher, Heckenscheren, Vertikutierer, Freischneider). Samstagsmorgens steht ihr an eurer Schuppentür wie die Türsteher vor dem härtesten Club der Stadt. Wer die Kettensäge will, muss erst mal an euch vorbei und beweisen, dass er unfallfrei eine Banane schälen kann.
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Die Fluch-Übersetzer: Wenn Mitglied Huber den Vereinsrasenmäher nach zwei Minuten wiederbringt und sagt: „Der ging einfach aus!“, rollt ihr synchron mit den Augen. Ihr werft einen Blick in den Tank und seht: Huber hat Diesel statt Benzin reingekippt oder versucht, mit dem Mäher ein Fundament aus Waschbetonplatten zu fräsen. Ihr schluckt den Fluch runter und repariert es schweigend.
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Die Werkzeug-Detektive: Ihr führt die gefürchtete Ausleihliste. Wenn die große Astschere seit drei Wochen „untergetaucht“ ist, mutiert ihr zu den Ermittlern der Spurensicherung. Ihr lauft durch die Anlage und späht über Zäune, bis ihr das gute Stück rostend im Unterholz von Parzelle 5 entdeckt. Das gibt ein saftiges Donnerwetter!
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Die Meister des heiligen Gemischs: Ihr seid die Einzigen im Verein, die das magische Mischungsverhältnis von 1:50 für die Zweitakter blind im Schlaf zusammenschütten können. Wer versucht, den Freischneider mit purem Super-Benzin zu füttern, kriegt von euch Werkzeugverbot bis zum nächsten Jahrtausend.
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Die Vorbereiter der Gemeinschaftsarbeit: Wenn die große Pflege der Vereinswege ansteht, seid ihr die Ersten vor Ort. Ihr sorgt dafür, dass 20 gierige Hände scharfe Spaten, funktionierende Schubkarren und vollgetankte Geräte bekommen. Wenn am Ende des Tages alles sauber und (wunderbarerweise) vollzählig wieder im Schuppen steht, öffnet ihr euch das wohlverdiente Feierabendbier.
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<strong><u>Das Fazit</u></strong>
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Als Gerätewart-Duo seid ihr die Mechaniker-Crew der Formel 1 des Kleingartenwesens. Ohne euch würde die Anlage innerhalb von zwei Wochen aussehen wie der Dornröschen-Urwald, weil kein einziger Motor mehr anspringt.
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Ihr seid meistens ölverschmiert, riecht dauerhaft nach Zweitakt-Gemisch und flucht über die Unfähigkeit der Pächter – aber wenn die Heckenschere wieder schnurrt wie ein Kätzchen, klopft ihr euch gegenseitig auf die Schulter und wisst: Ihr seid die wahren <strong><u><span style="color: green">Helden des Fortschritts</span></u></strong>!
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Tiefbau

N.N.

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<strong><u>DRINGEND GESUCHT: Der „Lord der Schaufeln“ – Unser neuer Verantwortlicher für Tiefbau & Infrastruktur (m/w/d)</u></strong>
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Unser Vorstandsteam ist fast komplett – uns fehlt nur noch das absolute Fundament. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Wir suchen die Person, die keine Angst vor dicken Rohren, schweren Steinen und ehrlicher Erde hat. Der Posten ist frisch vakant und wartet auf jemanden, der dem Verein seinen Stempel (oder seine Baggerschaufel) aufdrücken will.
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<u>Deine Mission (Solltest du sie annehmen):</u>
Der Herr der Wege und Gräben: Wenn die Hauptwege nach einem Wolkenbruch aussehen wie die Kraterlandschaft auf dem Mond oder die Entwässerungsgräben ein Update brauchen – dann bist du unser strategischer Kopf. Du planst, wie wir die Anlage wetterfest und stabil halten.
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Der General bei Großprojekten: Ob das Fundament für die neue Geräte-Erweiterung, die Verlegung eines neuen Erdkabels oder das Setzen von Randsteinen am Vereinsheim – du hast den Hut auf. Du musst nicht alles alleine schaufeln (dafür haben wir die Gemeinschaftsarbeit!), aber du sagst, wo es langgeht.
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Der Mann/die Frau fürs Grobe (mit Köpfchen): Du koordinierst den Einsatz von schwerem Gerät. Wenn ein Bagger gemietet werden muss, leuchten deine Augen auf, weil du genau weißt, wie man das Teil bedient (oder jemanden kennst, der es kann).
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Der Berater der Parzellen: Wenn Mitglied Krause in seiner Parzelle eine Stützmauer aus Schalungssteinen hochziehen will, die beim nächsten Regen statisch kollabieren würde, bist du die rettende Stimme der Vernunft.
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<u><strong>Warum du diesen Job lieben wirst:</strong></u>
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Kein Papierkram-Overkill: Während der Schriftführer Protokolle tippt und der Kassenwart Zahlen wälzt, schaffst du sichtbare Ergebnisse. Wenn du fertig bist, steht da eine Mauer, ein Weg oder ein Fundament für die nächsten 50 Jahre.
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Die absolute Macht über den Untergrund: Du weißt als Einziger, was unter dem Rasen liegt. Du bist der Hüter der verborgenen Schätze (und Leitungen) des KGV Fortschritt.
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Echtes Männer-/Frauen-Spielzeug: Du hast das offizielle Recht, bei Projekten die ganz großen Maschinen zu organisieren.
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Das ewige Freibier der Dankbarkeit: Wer dafür sorgt, dass die Wege trocken und die Fundamente gerade sind, verdurstet auf keinem Vereinsfest. Versprochen.
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Bau

Mario Winkler

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Der „Ziegel-Zar“: Zwischen Dachpappe, Denkmalschutz und Lauben-Lust
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<u>Der Hüter der 24-Quadratmeter-Grenze:</u>
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Das Bundeskleingartengesetz sagt unbarmherzig: Eine Laube darf maximal 24 m² Grundfläche inklusive überdachtem Freisitz haben. Unser Bauverantwortlicher ist der Sheriff, der vor dem ersten Spatenstich mit dem Maßband anrückt. Wer versucht, heimlich ein zweistöckiges Schloss mit Tiefgarage zu bauen, kriegt von ihm sofort den Baustopp serviert.
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<u>Der Architekt des Vereinsheims: </u>
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Wenn das Dach des Vereinsheims leckt, die Tür der Gemeinschaftstoilette klemmt oder die Fassade neuen Glanz braucht – unser Bauwart hat den Masterplan. Er weiß genau, wie viele Säcke Zement, wie viele Dachschindeln und wie viele Liter Farbe gebraucht werden.
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<u>Der Material-Magier: </u>
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Er besitzt die seltene Gabe, aus drei alten Paletten, einer Restrolle Maschendraht und einer Handvoll Spax-Schrauben ein absolut stabiles Hühnerhaus oder eine wetterfeste Info-Tafel zu zimmern. Bei ihm wird nichts weggeworfen.
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<u>Der Antrags-Dschungel-Führer: </u>
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Wer eine neue Laube bauen oder die alte vergrößern will, muss an ihm vorbei. Er prüft die Bauzeichnungen (auch wenn sie nur auf eine Biermatte gekritzelt sind) und gibt dem Vorstand das Signal, ob der Antrag unterschrieben werden darf oder direkt in den Schredder wandert.
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<u>Der Dirigent der Handwerker-Truppe: </u>
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Bei der Gemeinschaftsarbeit teilt er die Leute ein. Wer zwei linke Hände hat, kriegt den Pinsel für den Zaun; wer weiß, wie man eine Kelle hält, darf an die Wand. Er sorgt dafür, dass am Ende des Tages das Projekt steht – und alle Finger noch dran sind.
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<strong><u>Das Fazit</u></strong>
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Unser Bauverantwortlicher ist der Grund, warum der KGV „Fortschritt“ nicht aussieht wie eine Ansammlung von baufälligen Wellblechhütten, sondern wie eine Vorzeigesiedlung. Er sorgt für die optische Ordnung und die Sicherheit über unseren Köpfen.
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Der Posten ist zwar schon vergeben – und wir lassen die Person so schnell auch nicht wieder gehen! Denn gute Baumeister sind seltener als vierblättrige Kleeblätter. Ein Hoch auf unseren Meister des Handwerks!
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Baumschnitt

Alex Schlittig

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<u>Dann nehme ich euch jetzt mal mit in meine Rolle als „Scheren-Sheriff“ – irgendwo zwischen Saftwaage und Schnittwunden.</u>
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<u>Ich, der Architekt der Äste:</u><br>
Ich bin derjenige, der erklärt, dass man einen Baum nicht einfach oben ein bisschen kürzt wie beim Friseur. Ich achte auf die Statik, auf den richtigen Schnitt und darauf, dass der Baum langfristig gesund bleibt. Wenn ich fertig bin, sieht er zwar erstmal etwas kahl aus – aber im Sommer bedankt er sich dann mit Äpfeln statt mit mitleidigen Blicken.
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<u>Ich, der Hüter des Lichtraumprofils:</u><br>
Ich habe ein besonderes Auge für alles, was zu weit wächst. Äste, die über den Hauptweg ragen oder dem Nachbarn die Satellitenschüssel verdecken, entgehen mir nicht. Überwuchs erkenne ich gefühlt schon auf 100 Meter Entfernung.
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<u>Ich, der Bewahrer des Bundeskleingartengesetzes – Spezialgebiet: Höhe:</u><br>
Wenn eine Tanne plötzlich die 4-Meter-Marke überschreitet, bin ich zur Stelle – mit Maßband in der Hand. Und dann ist es meine Aufgabe, den Mitgliedern möglichst schonend beizubringen, dass ihr geliebter Baum leider „rückgebaut“ werden muss, bevor es Ärger mit dem Amt gibt.
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<u>Ich, der Sicherheitsbeauftragte für Fallobst:</u><br>
Außerdem achte ich darauf, dass keine morschen Äste zur Gefahr werden. Ich will nicht, dass beim nächsten Grillfest plötzlich etwas Ungeplantes von oben auf dem Tisch landet. In gewisser Weise bin ich also die TÜV-Plakette für alles, was hier Wurzeln hat.
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Arbeitseinsatzleiterin

Manuela Hager

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<u><strong>Die „Generalin des Grüns“: Zwischen Arbeitswut und Drückeberger-Jagd</strong></u>
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<u>Die Mastermind der Pflichtstunden: </u><br>
Du bist das logistische Gehirn. Du rechnest aus, wie viele Stunden die Anlage braucht, um nicht zuzuwuchern, und teilst die Mitglieder in Gruppen ein. Du koordinierst, wer wann zum Dienst antritt – eine Aufgabe, die an Komplexität locker mit dem Flugplan des Frankfurter Flughafens mithalten kann.
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<u>Die Drückeberger-Detektivin: </u><br>
Du kennst jede Ausreger-Ausrede der Welt. „Mein Rücken...“, „Mein Meerschweinchen hat Geburtstag...“, „Ich dachte, das wäre nächsten Samstag!“ Du lächelst nur milde, zückst deine Liste und trägst die Leute gnadenlos für den harten Nachholtermin im kalten November ein. Wer nicht spurt, zahlt – und du bist die Vollstreckerin.
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<u>Die perfekte Aufgaben-Zuteilerin: </u><br>
Du besitzt die psychologische Gabe, Talente sofort zu erkennen. Der fitte 25-Jährige kriegt die schwere Motorsense, der nörgelnde Dauernörgler kriegt die einsamste Ecke zum Unkrautjäten (damit er niemanden nervt) und die 80-jährige Oma Schmidt kriegt den Posten, die Helfer mit Kaffee und belegten Brötchen zu versorgen.
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<u>Der wandelnde Motivations-Schub: </u><br>
Samstagmorgens um 8:00 Uhr stehen 20 hochgradig unmotivierte Mitglieder vor dir, die lieber im Bett liegen würden. Mit der Energie eines Bootcamp-Sergeants und dem Charme einer Entertainerin schaffst du es, dass am Ende alle motiviert die Schaufel schwingen und sogar Spaß dabei haben.
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<u>Die Hüterin der Strichliste: </u><br>
Dein Klemmbrett ist dein Heiligtum. Wer seine Stunden ordnungsgemäß abgeleistet hat, bekommt von dir den „heiligen Haken“ im Protokoll. Ohne diesen Haken gibt es am Jahresende eine saftige Rechnung vom Kassenwart. Du hast also die finanzielle Daumenschraube des Vereins in der Hand!
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<strong><u>Das Fazit</u></strong><br>
Als Organisatorin des Garteneinsatzes bist du die Managerin für das menschliche Potenzial im Verein. Ohne dich würde kein einziger Weg gefegt, keine Hecke am Vereinsheim geschnitten und das Sommerfest auf einer wilden Wiese stattfinden.
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Du bist diejenige, die dafür sorgt, dass aus dem Wort „Gemeinschaft“ auch wirklich „Gemeinschaftsarbeit“ wird. Und wenn am Samstagnachmittag alles blitzt und blinkt, klopfst du dir den Staub von der Hose und weißt: <strong><span style="color: green">Ohne mein Kommando hätten die heute nur Bier getrunken!</span></strong>
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Schiedskommision

Anja Winkler

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Revision

Catrin Frey & Liane Hoffmann